koenigdeswortreichs.de https://koenigdeswortreichs.de/gedichte/ Sun, 05 Jul 2026 04:39:05 +0000 de-DE hourly 1 Der Blitz in der Flasche https://koenigdeswortreichs.de/gedichte/blitz-in-der-flasche/ https://koenigdeswortreichs.de/gedichte/blitz-in-der-flasche/#comments Sat, 12 Nov 2022 23:05:45 +0000 Natur https://koenigdeswortreichs.de/gedichte/blitz-in-der-flasche/ Weiterlesen

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Geknickt und doch am Funkeln

Auf zack und wach im Dunkeln.


Die ganze Zeit strahlt er, immer

Vorbildlich in deinem Zimmer.


Aus hohen Wolken mit Ach und Krach

Schoss er tobend durch dein Dach.


Und flog und schnellte in die Ecken

Hat sich verirrt, wollt sich verstecken.


Getrennt von allen anderen

Die weiter durch die Wolken wanderten.


Die sich erleuchten und selbst ganz hell

Funkeln, strahlen und auch schimmern.


Für kurze Zeit in deiner Welt.

Nichts ist je für immer.


Er ist nur da, weil du es bist

So könnt ihr zwei zu zweit sein.


Und strahlt auch, wenn es dunkel wird.

Doch muss er bald schon frei sein.


Mag er noch so flimmernd leuchten

Und sagen, dass er gerne bleibt.


Seid ihr beide dann am Seufzen

"War schön mit dir, die Zeit zu teil'n.


Denn Blitze toben und gewittern

Nicht nur in deinem Zimmer.


Sie brauchen Wolken, Stürme und Orkane.

Damit sie das Leuchten weitertragen.


Denn sie flüstern nach dem Knall

Des Donners zu uns all'n:


"Ihr könnt im Leben frei sein

komisch, anders und allein.


Und das wichtigste nie mehr vergessen

Was ihr wollt, könnt ihr auch werden."




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Es wurde auch Zeit https://koenigdeswortreichs.de/gedichte/es-wurde-auch-zeit/ https://koenigdeswortreichs.de/gedichte/es-wurde-auch-zeit/#comments Wed, 28 Sep 2022 21:19:10 +0000 Kunterbunt https://koenigdeswortreichs.de/gedichte/es-wurde-auch-zeit/ Weiterlesen

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Zeit ist endlich?

Ich fühl es langsam.


Zeit ist endlos?

Ich fühl es langsam.


Endlich Zeit.

Langsam werden.


Endlos Zeit.

Langsam sein.


Ich weiß es endlich,

Langsam wirklich.


Zeit ist nicht endlich hab' ich wieder Zeit.


Ich habe Zeit.


Endlos Zeit,

Um endlich frei zu sein.


Endlos sein,

Wie die Zeit.


Zeit ist langsam,

Zeit ist schnell.

Zeit ist alles.

Zeit ist nichts.


Lebe nach Momenten.

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Zuhause https://koenigdeswortreichs.de/gedichte/wanderer/ https://koenigdeswortreichs.de/gedichte/wanderer/#comments Tue, 14 Jun 2022 13:25:00 +0000 Minis https://koenigdeswortreichs.de/gedichte/wanderer/ Weiterlesen

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Und als mein Herz 

alle gesehen hat, die es wollte

kam es zurück zu Dir.

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Heißer Rauch https://koenigdeswortreichs.de/gedichte/heisser-rauch/ https://koenigdeswortreichs.de/gedichte/heisser-rauch/#comments Thu, 15 Jul 2021 17:55:00 +0000 Romantik https://koenigdeswortreichs.de/gedichte/heisser-rauch/ Weiterlesen

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(von 2012)


Wie überlebte ich

Den Tag.

Wie überlebte ich

Die Nacht.

Ohne, dass ich Dich

Gesehen hab.


Ich zählte die Schläge

Des dauernden Rads

Auf der Uhr.

Bis zum heutigen Tag.


Und jeder Nachklang,

Vom Schlag der Zeit

Fühlte mein Herz

Erfüllte es.


In den leisen Ohren 

klang ein jedes Wort.

Ein jeder Ton,

Welchen Du flüstertest.

Mir versprachst.


Deine Augen,

Die in meinen ständig

So unglaublich

Mächtig glänzten.


Beschreibe ich Deiner

Dann mit allen Farben.

Dein Seelenkleid, göttergleich

Kann alles tragen.


Ich sah Dich um mich

In all den Wolken.

Und all Deine Farben

Hielten mich warm.


Die Dichte der Wolken

Machst‘ zunichte.

Machst Du golden.

Ließest die Strahlen

Durch die Wolken.


Und begreifst Du nicht,

Dass jede leicht verliert,

Die ich nach Deinem Maßstab messe?


Kämest Du heut?

Bitte nur für mich.

Wie glücklich schätzte ich mich,

unendlich.


Nur ein Hauch ist mein Gedicht

Einer Brise gleich.

Wenn ich könnte, würde ich

Dir Stürme und Orkane zeigen.

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Der Riesenzwerg https://koenigdeswortreichs.de/gedichte/der-riesenzwerg/ https://koenigdeswortreichs.de/gedichte/der-riesenzwerg/#comments Thu, 15 Jul 2021 17:45:00 +0000 Kunterbunt https://koenigdeswortreichs.de/gedichte/der-riesenzwerg/ Weiterlesen

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Was wäre, wenn

Ich ein Riese wäre,

Der unbeschreiblich gerne

Über Felder rennt

Und verspielt

Mit seinen Fingern

Wie mit einem meterlangen Kamm

Die Gersten kämmt.


Als wären es

Riesengroße grüne,

Flauschig weiche Dünen,

Die wirklich, wirklich schön sind.


Ja, wenn ich ein Riese wäre,

Würde ich ganz weit springen.

Und ganz oben auf dem Sprung

Werden Probleme stets geringer

Und ich werde immer jünger,

Denn bei diesem ganzen Spaß

Bin ich wieder Kind.

Ach wie schön, dass ich ein Riese bin.


Und was dabei das Größte ist,

Neben mir natürlich,

Sind mir meine Traumvorstellungen

Und all der Größenwahn,

Der mich antreibt,

Mein Leben wie im Traum zu plan‘.


Ach, jedoch ein Zwerg zu sein,

Wäre auch mal fein.

All die Probleme wären klitzeklein

Und ich käme gut damit zurecht.

Hätte hier und da mal ein Versteck

In Hosentaschen und in Kragen,

Kleinkariert und schlafend,

Lass‘ ich mich dann vorwärts tragen.


Ich würde immer sagen:

„Warte kurz, achte hier mal auf die kleinen Dinge“

Oder

„Einen kleinen Moment noch, ich verabschiede mich von Herrn Spinne“

Oder

„Ich lebe übrigens den Minimalismus“.


Mache hier mal einen Spinnenritt 

Und lebe dort als flinker Luftikus.

Ich bin eben optimal minimal

Und maximal optimal.

Und meine Freunde sagen zu mir

"Abra Kadabra, Maxi-Pokus im Mini-Modus."


Und kämpf' ich mich mal durch den Rasen

Muss ich auf die Freunde warten,

Die mich mit den starken Armen

Durch den riesen Dschungel tragen.

Jaja, Ameisen sind schon starke

Und ehrenvolle Kameraden.


Egal, ob groß,

Egal, ob klein,

Gern bilde ich mir diese Dinge ein.

Und daran arbeite ich hart.

Das Ergebnis, wie du siehst,

ist eine Menge Spaß.


Und der Riese und der Zwerg,

Zusammen verinnerlicht,

Ist der Riesenzwerg.

Und das bin ich.


Und für dich:

Egal wie groß.

Egal wie klein.

Du bist 

Wahre Größe

wächst von innen.



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Wenn der Halm am Morgen Schatten wirft https://koenigdeswortreichs.de/gedichte/wenn-der-halm-am-morgen-schatten-wirft/ https://koenigdeswortreichs.de/gedichte/wenn-der-halm-am-morgen-schatten-wirft/#comments Thu, 15 Jul 2021 17:37:00 +0000 Natur https://koenigdeswortreichs.de/gedichte/wenn-der-halm-am-morgen-schatten-wirft/ Weiterlesen

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Wenn der Halm am Morgen Schatten wirft

Und ein Vogel an der Ecke zirpst,

Wenn die Sonne hinter'm Baume steht

Und die Ruhe in der Umluft schwebt.


Wenn ein Vogel lauter als der and‘re pfeift

Und die Sonne auf die Wange scheint,

Wenn die Umluft meine Lunge kühlt

Sich wie unsichtbares Gold anfühlt.


Wenn Tau sich auf den Halmen bildet

Und die Vögel wie die Freiheit klingen,

Wenn die Wärme meiner Haut

Und die Feldes Kälte sich vertrau'n.


Wenn der Atem sich zu Nebel formt

Und der Nebel edel oben thront,

Wenn die Ruhe ihre Segel hisst

Und man alles hat und nichts vermisst.


Dann scheint uns schön die Sonne

Auf Bauch und Geist zugleich.

Der Tag hat erst begonnen

Und ich bin dennoch schon so reich.


An Wesen, Wissen und auch Träumen.

Wann leben wir am besten?

Wenn wir unserer Stimme folgen

Und uns über Halm und Schwalben freuen.


Wenn der Halm am Morgen Schatten wirft

Und ein Vogel an der Ecke zirpst,

Ist das Leben tausend Lichter wert

Und erhellt den Geist um so viel mehr.

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Farbenlehre https://koenigdeswortreichs.de/gedichte/farbenlehre/ https://koenigdeswortreichs.de/gedichte/farbenlehre/#comments Thu, 15 Jul 2021 17:33:00 +0000 Kunterbunt https://koenigdeswortreichs.de/gedichte/farbenlehre/ Weiterlesen

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Farben sind

Lehren

wir uns gegenseitig Liebe.


Farben sind 

Welten 

malen wir in unseren Träumen.


Farben sind 

Früchte 

schmecken süß wie Blicke.


Farben sind 

Menschen 

führen sinnlose Kriege.


Farben sind 

Freunde

brauchen unsere Nähe.


Farben sind 

Lichter 

zeigen uns den nächsten Weg.


Farben sind 

Kinder

helfen uns, die Welt zu lieben. 

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Bunte Welt https://koenigdeswortreichs.de/gedichte/bunte-welt/ https://koenigdeswortreichs.de/gedichte/bunte-welt/#comments Thu, 15 Jul 2021 17:29:00 +0000 Kunterbunt https://koenigdeswortreichs.de/gedichte/bunte-welt/ Weiterlesen

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Farben sind Leben

Leben sind wertvoll.


Farben sind Welten

Welten sind rar.


Farben sind Früchte

Früchte sind bunt.


Farben sind Menschen

Menschen sind gleich.


Farben sind Menschen

Menschen sind anders.


Farben sind Lichter

Lichter sind still.


Farben sind Kinder

Kinder sind wir. 

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Rapsfeld Duft https://koenigdeswortreichs.de/gedichte/rapsfeld-duft/ https://koenigdeswortreichs.de/gedichte/rapsfeld-duft/#comments Thu, 15 Jul 2021 17:20:00 +0000 Natur https://koenigdeswortreichs.de/gedichte/rapsfeld-duft/ Weiterlesen

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Eine Erinnerung aus meiner Kindheit:


Lebzeiten, lebendig, liebend

verbrachte ich am 

tief saftig gelben 

und 

so wundervoll duftend,

süß und leuchtend.


Das Rapsfeld. 


Meine Augenlider schließen sich 

gemeinsam mit 4 von meinen 6 Sinnen. 

Nun verschafft sich leise flüsternd 

der golden, süßlich riechende Geist des Rapses 

Zutritt zu meiner Nase

und alles erblüht in mir.


Das Rapsfeld.


Ja, ich liebe so sehr 

und rieche viel mehr

und sehe vermehrt

das gelb, goldene Meer.

Es bleibt in den Sinnen

Wird jedes Jahr wieder

den Frühling anstimmen.


Das Rapsfeld.


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Der fahrende Flur 2 https://koenigdeswortreichs.de/gedichte/der-fahrende-flur-2/ https://koenigdeswortreichs.de/gedichte/der-fahrende-flur-2/#comments Thu, 15 Jul 2021 17:15:00 +0000 Kunterbunt https://koenigdeswortreichs.de/gedichte/der-fahrende-flur-2/ Weiterlesen

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Hast du "Der fahrende Flur 1" erraten?

Nächster Versuch:


Leicht voller Magen und doch voller Leichtigkeit,

Direkt vor meinen Augen schimmert der Teich.


Schwer wiegendes Denken und ernstgemeinter Leichtsinn,

Gedanken verfliegen und tauchen zum Grund hin.


Ich schoss mit dem Fahrrad, zu nur einem Ziel,

Über Wege, durch Kurven, ich bin mobil.


Jetzt beginnt eine andere, viel schnellere Fahrt,

Keine Haare verwehen, ich entspanne nun hart.


Sehr lässig, aber unruhig, wie ich hier sitze

Denn ich war zu faul und löste kein Ticket.


Wo bin ich?

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Der fahrende Flur 1 https://koenigdeswortreichs.de/gedichte/der-fahrende-flur/ https://koenigdeswortreichs.de/gedichte/der-fahrende-flur/#comments Thu, 15 Jul 2021 17:11:00 +0000 Kunterbunt https://koenigdeswortreichs.de/gedichte/der-fahrende-flur/ Weiterlesen

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Kannst du raten, wo ich bin?


Ich bin von Kälte ummantelt und sichte den Nebel,

Direkt vor meinen Augen tanzte er schwebend.


Ich bin von Wärme belichtet und sichte das Licht,

Direkt auf meiner Hose wärmte es mich.


Ein Gang durch das Glas, schon stand ich im Gang. 

Ich nahm Platz auf dem Polster, die Fahrt begann.


Ein rollender Flur mit Sonne von außen

Fuhr mich schnurstracks nach Hause.


Der Ausstieg ist links oder mal rechts

Hauptsache, ich find mich da zurecht.


Wo bin ich?

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Negativ ist Positiv https://koenigdeswortreichs.de/gedichte/negativ-ist-positiv/ https://koenigdeswortreichs.de/gedichte/negativ-ist-positiv/#comments Thu, 15 Jul 2021 17:09:00 +0000 Kunterbunt https://koenigdeswortreichs.de/gedichte/negativ-ist-positiv/ Weiterlesen

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In einer Zeit, 

Wo ein negatives Ergebnis, 

Positiv ist.


In einer Zeit, 

Wo man nicht Essen geht, 

Sondern beim Essen geht.


In einer Zeit, 

Wo die Seele eine Maske trägt, 

Das Gesicht aber auch.


In einer Zeit, 

Wo jeder mit Abstand gewinnt, 

Ab Stand der Dinge, wie sie sind.


In einer Zeit, 

Wo Kleinunternehmen Großes unternehmen, 

Um weiterzuleben - Testergebnis negativ, Chancen auch.


In einer Zeit, 

Wo man sich selbst besser kennenlernt, 

Aber den anderen nicht erkennt, Maskenpflicht.


In einer Zeit, 

Wo Straßen dunkel und leer sind, 

Aber Hoffnung uns den Pfad erleuchtet.


In einer Zeit, 

Wo die Natur die Oberhand übernimmt, 

Aber Händeschütteln verboten.


In einer Zeit, 

Wo Heimat eine neue Bedeutung bekommt, 

Weil viele zu sich zurückkehren.


In einer Zeit, 

Die die Menschen vergessen wollen, 

Doch alles bleibt in Erinnerung.


Denn ohne Schmerz keine Heilung.


Ohne Heilung keine Besserung.


Ohne Besserung bleibt alles beim Alten.


Aber der hat darauf auch keine Lust mehr, 

Denn er wäre gerne jung. 

Aber diesmal keine gute Besserung.

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Yin & Yang https://koenigdeswortreichs.de/gedichte/yin-yang/ https://koenigdeswortreichs.de/gedichte/yin-yang/#comments Thu, 15 Jul 2021 17:04:00 +0000 Kunterbunt https://koenigdeswortreichs.de/gedichte/yin-yang/ Weiterlesen

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Die Liebe zur einen 

verschließt 

die Liebe zu anderen.


Selbstständigkeit 

enthält keine 

Flurfunk.


Ein Auto

lässt 

das Fahrrad links liegen.


Die Reise um die Welt

vermisst ganz schnell 

die Freunde zu Hause.


Das Erwachen der Nacht 

verdunkelt 

wie immer den Tag.


Das gemütliche Liegenbleiben

lässt 

keine Muskeln wachsen.


Es gibt 

sowohl

als auch.


Aber immer nur 

eins 

zur Zeit.

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Metaphysisch https://koenigdeswortreichs.de/gedichte/metaphysisch/ https://koenigdeswortreichs.de/gedichte/metaphysisch/#comments Thu, 15 Jul 2021 16:59:00 +0000 Kunterbunt https://koenigdeswortreichs.de/gedichte/metaphysisch/ Weiterlesen

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(von 2013)


In uns kämpfen kleine Krieger Kriege,

Im Ansturm der Gefühle.

Immer neue Intervalle,

Der Kampf ist metaphysisch.


Dabei die Funken nur so sprühen,

Verkörpern Sehnsucht, unvernünftig.

Vernunft ist hier nicht wichtig,

Das Metall der Krieger ist am Glühen.


So bedingungslos ihr Handeln,

Unmessbar stark die Intervalle.

Unbezwingbar, stolz ihr Wille

„Gebt nicht auf!“, schreit eine Stimme.


Die Stimme ohne Herkunft,

Sie schreit und du bist wehrlos.

Härter als die Eisen,

Der Schwerter, die dort kreisen.

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Kinderglück https://koenigdeswortreichs.de/gedichte/kindergl-ck/ https://koenigdeswortreichs.de/gedichte/kindergl-ck/#comments Thu, 15 Jul 2021 16:57:00 +0000 Kunterbunt https://koenigdeswortreichs.de/gedichte/kindergl-ck/ Weiterlesen

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Des Menschen Glück,

ist das Kinderglück.


Denn ohne sie

Wäre es öde, ganz ohne Fantasie.


Die Eltern sorgen sich um die Kleinen,

Wenn sie Hunger haben oder weinen.


Sie umsorgen sie,

Ummanteln sie.

Mit Liebe und mit Wärme.


Mutter und Vater spannen ein Band

Zwischen den Kindern und ihnen selbst,

Damit sie nie verloren gehen.

Niemals auf dieser Welt.


In jedem Universum

Strahlen unsere Kinder,

Wie die hellsten aller Sonnen,

Wenn sie lachen, wenn sie frei sind.

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Brücken statt Grenzen https://koenigdeswortreichs.de/gedichte/bruecken-statt-grenzen/ https://koenigdeswortreichs.de/gedichte/bruecken-statt-grenzen/#comments Thu, 15 Jul 2021 16:43:00 +0000 Kunterbunt https://koenigdeswortreichs.de/gedichte/bruecken-statt-grenzen/ Weiterlesen

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Warum 

Finden wir Grenzen,

Mehr als Brücken?


Warum 

Sind rote Striche

Auf dem Atlas nicht verboten?


Ich stehe für Kulturen,

Religionen und Respekt,

Aber ich wünsche mir die Grenzen weg.


Den Krieg und Hungersnot,

Die Krankheit bei uns im Kopf.


Die Welt ist ein freier Ort

Und dennoch scheint die Heilung fort.


Ich wünsche mir die Grenzen weg,

Den Hass und auch den Neid,

Du kannst wirklich alles sein

Und alles haben,

Wenn die Meinung all der anderen

Keine Wertung tragen.


Ich wünsche mir die Grenzen weg

Und all die Grenzbeamten.

Sucht euch einen schöneren Weg

Und steht nicht bewaffnet dort herum,

Wo Menschen um ihr Leben bangen

Um ein neues Leben anzufangen.


Ich wünsche mir die Sauberkeit

In Naturen und im Kopfe.

Jeder Mensch könnt‘ sauber sein,

Ja, sogar mal wütend sein aus Trotz

Doch das hilft uns nicht, mein Gott.


Ich wünsche mir so sehr

Klare Himmel, saubere Meere.

Heiße Wüsten, kalte Gletscher.

Ist das denn zu viel verlangt?


Ich möchte es erleben.


Das Schönste auf der Welt

Ist sie nun wahrlich selbst.

Das schönste auf der Welt

Ist ein jedes Lebewesen selbst.


Und die schönste aller Welten

Sehe ich mit meinen Augen selbst, denn

Ich erschaffe sie mir selbst.

Ich baue sie mir selbst.

Ich reinige und pflege

Mich und meine Welt.

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Neue Freunde https://koenigdeswortreichs.de/gedichte/neue-freunde/ https://koenigdeswortreichs.de/gedichte/neue-freunde/#comments Thu, 15 Jul 2021 16:39:00 +0000 Kunterbunt https://koenigdeswortreichs.de/gedichte/neue-freunde/ Weiterlesen

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(An 3 besondere Menschen)


Wir sitzen in Zimmern

Und erschaffen Räume,

Schwören Treue für immer

Und verwirklichen Träume.


Die Augen, sie glänzen,

So wie die Seelen

Von jedem Menschen,

Den wir hier sehen.


Wir verstehen die Worte

Und fühlen uns ein.

Seh'n magische Tore.

Bei euch will ich sein.


Wer lehrt uns die Werte

Nach denen wir leben?

Die so viel wert sind,

Die uns so viel geben.


Sie geben uns Freude

Und unendliche Weite.

Sie schenken uns Freunde,

Die uns erleuchten.


Wir sind‘s, die Gelehrten

Und Lernenden zugleich,

Die die anderen verehren,

Auf dass es ewig so bleibt.


Jedoch ist es viel mehr,

Was wir uns zeigen.

Du bist so viel wert

Und das soll auch so bleiben.


Du strahlst schon von selbst

Und unfassbar stark.

Du bist dir selbst dein Held,

Erhellst anderen den Tag.


Ich schließe nun Geist

Und Augen, gute Nacht.

Ich liebe euch drei

Auf ganz besondere Art. 

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Glühwangen und Lichterlachen https://koenigdeswortreichs.de/gedichte/gluehwangen-und-lichterlachen/ https://koenigdeswortreichs.de/gedichte/gluehwangen-und-lichterlachen/#comments Tue, 13 Jul 2021 02:19:00 +0000 Kunterbunt https://koenigdeswortreichs.de/gedichte/gluehwangen-und-lichterlachen/ Weiterlesen

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(Auf dem Kieler Weihnachtsmarkt)


An all den kalten Tagen

Und in der kalten Zeit

Des Jahres wird gewartet,

Alleine und zu zweit.


Bis der Winter sagt:

"Der Herbst ist langsam fort".

Das Licht am Straßenrand

Erhellt so sanft das Dorf.


Der Glühwein wird erhitzt

In Becher eingegossen.

Nebel zieht durchs Licht.

Verbrenn' dir nicht die Flossen.


Unser Atem, der so warm ist,

Verrät uns, wo wir stehen.

Nebel zieht durchs Licht

Wir könn' einander sehen.


Glühwein, Snacks und Lacher

Synonym für Freude

Wir lachen, bis es Nacht ist,

Doch lachen stets im Heute.


So wunderschön erhellt

Ist diese kleine Runde.

Die Lichter strahlen hell,

Wir fühlen uns verbunden.


Die Abende an denen wir

Gemeinsam und beisammen

Uns betranken und laut sangen

Verdanken wir uns allen. 

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Die Mauern Berlins https://koenigdeswortreichs.de/gedichte/die-mauern-berlins/ https://koenigdeswortreichs.de/gedichte/die-mauern-berlins/#comments Tue, 13 Jul 2021 02:14:00 +0000 Kunterbunt https://koenigdeswortreichs.de/gedichte/die-mauern-berlins/ Weiterlesen

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Es sind diese Momente

Ab heute für ewig,

In denen wir leben,

In denen wir schweben.


Diese Nächte im Sommer,

So unendlich lang,

So unfassbar warm.

Ich liebe die Nacht.


Ich liebe die Tänze

Auf all diesen Mauern,

Mauern der Stadt.

Ich liebe die Nacht.


Die Stille danach,

Nach all der Musik.

Nach all den Stimmen.

Nur du und ich.


Wir gehen alle

Alle Wege entlang.

Verstehen uns blind,

Schweben zusamm‘.


Spring von den Mauern,

Den Mauern Berlins.

Wir woll'n ganz nach oben

„Flieg, Baby, flieg.“


Die Zeit schwebt,

Steht für uns still.

Es bleibt immer

Zwischen uns hell.


Wir funkeln im Dunkeln,

Wie leuchtender Nebel,

Wie das Leuchten des Mondes.

Wär schön, dort zu leben.


Es wird langsam Tag,

Momente erhell'n.

Der Himmel wird warm,

Rot, blau und gelb.


Die Flut von seichten,

Weit rein reichenden

Sonnenstrahlen zeichnet

Am Himmel ihre Zeichen.


Und unser Tanz endet

Wir können nun Heim geh'n.

Gute Nacht, meine Kleine.

Ich bleib' an Deiner Seite.

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Endsteg https://koenigdeswortreichs.de/gedichte/endsteg/ https://koenigdeswortreichs.de/gedichte/endsteg/#comments Tue, 13 Jul 2021 02:13:00 +0000 Romantik https://koenigdeswortreichs.de/gedichte/endsteg/ Weiterlesen

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(von 2011)


Es wehen die Haare,

Ich stehe hier gerade

Am Steg aus Holz.

Es regnet so doll.


Das raschelnde Schilf,

Die Zeit steht jetzt still.

Das Meer wird tiefer.

Ich flehe schon wieder.


Meine Bitte so leise,

Ich würd' lieber schreien.

Die Sehnsucht so riesig,

Doch niemand sieht es.


Stürme zieh‘n auf,

Ich wartete drauf.

Es ist so windig.

Und ich vermiss' dich.


Ich stand ganz alleine

Am Steg und weinte

Bis zur Dämmerung.

Es drehten sich die Menschen um.


Sie sahen mich warten

An all den Tagen,

An denen ich rief.

Du hörtest mich nie.


Es wehen die Haare,

Meine Stimme zerreißt.

Gepackt und begraben

Vom endlosen Warten.


Nichts kommt bei dir an.

Kein Rascheln des Schilfs,

Weil du niemals bei mir

Am Steg aus Holz stehen willst.


Wir werden nie singen,

Denn du verstehst nichts.

Erkennst meine Stimme nicht,

zerrissen auf ewig.


Ich warte für immer

Am Steg aus Holz.

Wir waren wie Kinder

Damals und heut‘.


Vergiss nie die Zeit,

In der wir uns kannten.

Vergiss nie die Zeit,

wie ich sie beim Warten.

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Die erlaubte Sucht https://koenigdeswortreichs.de/gedichte/die-erlaubte-sucht/ https://koenigdeswortreichs.de/gedichte/die-erlaubte-sucht/#comments Tue, 13 Jul 2021 02:09:00 +0000 Romantik https://koenigdeswortreichs.de/gedichte/die-erlaubte-sucht/ Weiterlesen

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Wir liefen durch Wiesen,

Suchten nichts Bestimmtes.

Keiner wird uns kriegen,

Weil dieser Tag für uns ist.


Es berührt mich so dein Lächeln,

Vergiss das bitte nie.

Es ist als trage mich 'ne Wolke

Zu dir ins Paradies.


Es hängen dort die Früchte,

Unendlich und so süß.

Der Sex ist umso süßer,

Verführerisch und schön.


Am Himmel grenzt die Hölle,

Wer bewacht die Grenze?

Sie reicht uns zwei den Apfel,

Die eisig schwarze Hexe.


Ohne Wissen von der Absicht,

Wir müssen ihn uns nehmen.

So unbeschreiblich giftig,

Doch süßlich wie dein Wesen. 

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Flammen Deiner Träume https://koenigdeswortreichs.de/gedichte/flammen-deiner-traeume/ https://koenigdeswortreichs.de/gedichte/flammen-deiner-traeume/#comments Tue, 13 Jul 2021 01:59:00 +0000 Selbstliebe https://koenigdeswortreichs.de/gedichte/flammen-deiner-traeume/ Weiterlesen

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Weißt du noch, was das ist?


Dieses Lachen?


Dieses Lachen, was dein Tag vergessen hat?

Dein Tag, der manchmal ziemlich traurig ist?

Weil du nicht der bist, der du bist.


Der Mensch deiner Träume.

Weil du ach so viel versäumtest.


Was fehlt dir noch im Leben?

Für was würdest du alles geben.


Was tust du mal für dich?

Für was brennst du, auch wenn's keiner sieht.


Und wie weit würde man die Flammen sehen,

Würdest du endlich deinem Traum nachgehen.

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Glitzerperlen Leichtigkeit https://koenigdeswortreichs.de/gedichte/glitzerperlen-leichtigkeit/ https://koenigdeswortreichs.de/gedichte/glitzerperlen-leichtigkeit/#comments Tue, 13 Jul 2021 01:55:00 +0000 Kunterbunt https://koenigdeswortreichs.de/gedichte/glitzerperlen-leichtigkeit/ Weiterlesen

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Es sind die kleinen Fischis,

Die man hier im Licht sieht.


Ganz knapp unterm Wasserdach

Schaut mich einer ziemlich fragend an.


„Hey, da oben, hallo Kumpel.

Warum bist du außer Atem?“


„Ach, ich lief hier eben meine Runden.

Deswegen muss ich kurz mal warten.“


„Auf was denn warten, auf was denn warten?“,

betonte Fischi frech die Frage.


„Na, dass ich weiterlaufen kann.

Sonst komme ich ja niemals an.“


„Also willst du warten, um zu laufen,

Um zu warten, Kumpel von da oben?“

Und das "warten" hatte er betont.

„Ich bin ein Fisch, ich kann im Wasser fliegen.

So wollen‘s meine Kiemen.

Denn ohne Wasser, ohne Schwung,

Käme ich schnell um.“


„Wo du Recht hast, hast du Recht.“


„Natürlich hab‘ ich Recht,

Natürlich hab‘ ich Recht.“,

schnaufte er entsetzt.

„Nur fliegen kannst Du nicht, dafür aber geh‘n und steh‘n.

Das Fliegen also brauchst du nicht, 

Denn du kannst ja geh‘n.

Warum also laufen, warum also eilen?

Folge der Natur und folge den Gezeiten.

Nichts mit Krampf und nichts mit Hektik.

Denn das bringt alles Stress mit.

Und den wollen wir nicht haben.

Lass dich also weitertragen,

Von den Wellen und der Freude,

So wie ich und meine Freunde.

Und jetzt, mein Kumpel von da oben,

Möchte ich mit meinen Kumpels weiter toben.

Lass dich gern mal wieder Blicken.“


Und mit diesen Worten verschwand der freche, weise Fisch.

Was ein netter Kumpel, dachte ich.

Und Blub, Blub, Blub, zum "Abschied" sagen

Ploppten auf dem Wasser kleine Blasen. 

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Die Burg auf dem Berg https://koenigdeswortreichs.de/gedichte/die-burg-auf-dem-berg/ https://koenigdeswortreichs.de/gedichte/die-burg-auf-dem-berg/#comments Tue, 13 Jul 2021 01:46:00 +0000 Kunterbunt https://koenigdeswortreichs.de/gedichte/die-burg-auf-dem-berg/ Weiterlesen

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Die Burg und ihre Aussicht.


Die riesengroße Weite

Schiebt sich endlos weiter.

Die verschieden roten Steine

Liegen hier schon Ewigkeiten.


Das Meer und die Magie.


Das Meer ist breit und blau.

Ich sehe, wenn ich schau

Die Leere hier und tau

Endlich wieder auf.


Das Ich und meine Freiheit. 


Die Dächer spitz und eng,

Gelächter durch sie drängt.

Wärmen mich und schenken

Echte Freude ohne Ende.

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Entfernung https://koenigdeswortreichs.de/gedichte/entfernung/ https://koenigdeswortreichs.de/gedichte/entfernung/#comments Tue, 13 Jul 2021 01:42:00 +0000 Kunterbunt https://koenigdeswortreichs.de/gedichte/entfernung/ Weiterlesen

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Das Traurigste am Reisen, 

ist die Trauer um

die Menschen des Vertrauens.


Das Freudigste am Reisen,

ist die Freude der Erinnerung an

die Menschen in der Heimat.


Das Schwierigste am Reisen,

ist die Schwere durch den Verlust

von Berührung' meines Kreises.


Das Leichteste am Reisen,

ist die Leichtigkeit des Fliegens 

durch die Flügel meiner Liebsten. 

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