Gedichte Selbstliebe

Wunden als Orden

Von damals die Tage,

Verschwunden wie Wunden,

Die wir nun tragen

Wie uns’ren Namen.


Von damals die Stunden,

Mit Wunden umbunden,

Fesselten uns,

Wie uralte Kunst.


Von damals bis heute

Bleiben die Wunden.

In manchen Minuten

Könn' sie noch bluten.


Es ist nicht das schönste,

Sie an sich zu sehen,

Doch glaub mir, sie krönen

Dich und dein Leben.


Denn ohne sie bist du

Nicht, wer du bist.

Aber wer wärest Du dann?

Wir wissen es nicht.


Vergangenheit ist bloß

Ein Wort wie manch Tausend.

Du findest selbst Trost

In deinem Glauben.


Zukunft ist bloß

Ein Wort wie manch Tausend.

Das auf Gedanken thront,

Die sich endlos verlaufen.


Das Leben ist das,

Was die Zeit ausmacht.

So liebe dich bitte

Zu Tag und zu Nacht.


Das Wunder lebt in Dir,

Denn du bist am leben.

Kannst mit deinem Leid,

Das der anderen nehmen.


Sei dein Engel,

Sei den Licht.

Verschenk nicht dein Wesen,

Ich bitte dich.


Die Wunder im Traum.

Die Wunder sind hier.

Spürst du es auch?

Das Wunder in Dir?


Wie du kämpfst und kämpfst,

Mit endloser Kraft.

Du Wunder, oh Mensch

Bleib bitte wach.


Und verschließ nicht die Augen,

Vor‘m Spiegel zuhaus'.

Du kannst dir ruhig glauben.

Du bist selbst, was du brauchst.


Stehe stets auf,

Mit glücklichem Mut.

Du darfst dich was trau‘n,

Jeder Schritt tut gut.


Zu dem was du siehst,

Zu dem was du hörst.

Jeder, den du liebst

Wird zu dir gehör‘n.


Auf heute für ewig.

Für alle Zeit.

Fang an zu leben.

Bist du bereit? 

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